Da hat sich doch glatt eine meiner Lieblingsbands aus der Region bereits vor einiger Zeit einen neuen Namen gegeben. Aus „Cumshot“ wurde der Bandname „Loudog“. Als ich ein weiteres Album von den Jungs auf meinem Mediaserver einsortieren wollte, fiel mir auf, dass ich immer noch den Hauptordner „Cumshot“ (also der für die Band 😉 (Jetzt weiß ich auch, warum sie einen neuen Namen haben 😀 )) (vielleicht bringt mir dieser Post jetzt unheimlich viele Besucher – Google sei Dank!*jippieh*) habe. Dieser wird also schnell umbenannt in „Loudog“.
Was ist aber, wenn ich oder jemand anderes mal nach dem alten Bandnamen sucht. So wird er erstmals nicht fündig. Den Ordner einfach kopieren und einmal „Cumshot“ und einmal „Loudog“ zu benennen wäre unsinnig, denn doppelt brauche ich die Alben nicht. Es muss also eine Lösung geben, die es mir dennoch erlaubt, unter beiden Namen den gleichen Inhalt zu finden.
Und da ist die Lösung: SymLinks!
Sie bieten oben besagten Vorteil, ohne irgendwelche Redundanzen aufzuzeigen, und funktionieren so:

Man rufe eine Kommandozeile auf (Ausführen -> CMD) und gebe folgendes ein:

mklink /d „Partition:\Neuer_Ordner“ „Partition:\Realer\Pfad“
Bei mir sah das so aus: mklink /d „H:\Musik\Alben\Cumshot“ „H:\Musik\Alben\Loudog“
Hatte zur Folge, dass mir der Ordner „Cumshot“ erzeugt wurde, der auf den Ordner Loudog verweist und dessen Inhalt anzeigt (Man bleibt aber im Ordner „Cumshot“. Das ist der Unterschied zu einem gewöhnlichen Link. Hier wäre man nun im Ordner „Loudog“).

Das Ganze funktioniert übrigens auch mit Dateien:
mklink „Partition:\Neuer_SymLink.txt“ „Partition:\Textdatei.txt“

und Netzwerkpfaden:
mklink /d „Partition:\Netzwerkshare“ „\\Server\Netzwerkpfad“

Das alles funktioniert ab Windows Vista /  Server 2008 und natürlich bei Windows 7 / Server 2008 R2. Für WIndows Versionen unterhalb dieser gibt es die Junction Points.
Für Linux sieht der Befehl so aus: ln -s /Pfad/Datei /Pfad/SymLink.

Und jetzt: Gib’s mir, baby! 😀