Der weiseste Mensch der Welt

…ist vermutlich Luiz Antonio.

Und er weilt gerade einmal ein paar Jahre unter uns.
Von diesem Menschen kann sich noch so manch einer eine Scheibe abschneiden. So lange es seine eigene ist. ūüėȬ†Toll!

Luiz Antonio doesn’t want to eat animals

SymLinks – Symbolische Links

Da hat sich doch glatt eine meiner Lieblingsbands aus der Region bereits vor einiger Zeit einen neuen Namen gegeben. Aus „Cumshot“ wurde der Bandname „Loudog“. Als ich ein weiteres Album von den Jungs auf meinem Mediaserver einsortieren wollte, fiel mir auf, dass ich immer noch den Hauptordner „Cumshot“ (also der f√ľr die Band ūüėČ (Jetzt wei√ü ich auch, warum sie einen neuen Namen haben ūüėÄ )) (vielleicht bringt mir dieser Post jetzt unheimlich viele Besucher – Google sei Dank!*jippieh*) habe. Dieser wird also schnell umbenannt in „Loudog“.
Was ist aber, wenn ich oder jemand anderes mal nach dem alten Bandnamen sucht. So wird er erstmals nicht f√ľndig. Den Ordner einfach kopieren und einmal „Cumshot“ und einmal „Loudog“ zu benennen w√§re unsinnig, denn doppelt brauche ich die Alben nicht. Es muss also eine L√∂sung geben, die es mir dennoch erlaubt, unter beiden Namen den gleichen Inhalt zu finden.
Und da ist die Lösung: SymLinks!
Sie bieten oben besagten Vorteil, ohne irgendwelche Redundanzen aufzuzeigen, und funktionieren so:

Man rufe eine Kommandozeile auf (Ausf√ľhren -> CMD) und gebe folgendes ein:

mklink /d „Partition:\Neuer_Ordner“ „Partition:\Realer\Pfad“
Bei mir sah das so aus: mklink /d „H:\Musik\Alben\Cumshot“ „H:\Musik\Alben\Loudog“
Hatte zur Folge, dass mir der Ordner „Cumshot“ erzeugt wurde, der auf den Ordner Loudog verweist und dessen Inhalt anzeigt (Man bleibt aber im Ordner „Cumshot“. Das ist der Unterschied zu einem gew√∂hnlichen Link. Hier w√§re man nun im Ordner „Loudog“).

Das Ganze funktioniert √ľbrigens auch mit Dateien:
mklink „Partition:\Neuer_SymLink.txt“ „Partition:\Textdatei.txt“

und Netzwerkpfaden:
mklink /d „Partition:\Netzwerkshare“ „\\Server\Netzwerkpfad“

Das alles funktioniert ab Windows Vista /¬† Server 2008 und nat√ľrlich bei Windows 7 / Server 2008 R2. F√ľr WIndows Versionen unterhalb dieser gibt es die Junction Points.
F√ľr Linux sieht der Befehl so aus: ln -s /Pfad/Datei /Pfad/SymLink.

Und jetzt: Gib’s mir, baby! ūüėÄ

Tipp-Ex Viral-Werbekampagne

Die Tipp-Ex Vertrieb GmbH & Co. KG war √§u√üerst kreativ und hat sich eine Werbekampagne einfallen lassen, die die M√∂glichkeiten des Web 2.0 aufzeigen. Bereits √ľber 9 Millionen Aufrufe konnte die deutsche Website verbuchen (Stand: 29.09.2010), die f√ľr ihren Auftritt das Portal von Youtube nutzt.

Die Idee ist schnell beschrieben:
In einem Video trifft ein J√§ger auf einen B√§ren, den er erschie√üen k√∂nnte, wenn er doch nur wollte. Wie sich herausstellt ist der J√§ger aber ein B√§renfreund und stellt mit ihm ganz andere Sachen an. Sachen, die man selbst bestimmt. Denn nachdem der J√§ger mit einem Tipp-Ex Roller aus einer Werbeanzeige neben dem Video das Wort „erschie√üt“ l√∂scht, wird der Betrachter des Videos dazu aufgefordert, selbst ein Wort einzuf√ľgen, das das Video dementsprechend ver√§ndert.

Den Link zu dem Video findet ihr hier: http://www.youtube.com/user/tippexperience

Welche W√∂rter man dort einf√ľgen kann, seht ihr hier. Probiert es einfach mal aus!

  • kitzelt
  • bek√§mpft
  • erschie√üt
  • heiratet
  • tanzt mit
  • trinkt mit
  • furzt mit
  • f√ľttert
  • singt mit
  • reitet
  • spielt
  • hip hop
  • tipp-ex
  • verkleidet
  • isst
  • kauft
  • verarscht
  • langweilt
  • w√§scht
  • trifft
  • drogen
  • alkohol
  • fischt
  • putzt
  • sport
  • lacht mit
  • springt mit
  • moonwalk
  • malt
  • fotografiert
  • ruft
  • schl√§ft mit
  • fernsehen
  • streikt
  • gibt 5
  • fahren

und mein absoluter Liebling:

  • v√∂gelt ūüėÄ

Manche Wörter geben im Zusammenhang mit dem vorgegebenen Satz zwar nicht wirklich einen Sinn, die Idee und Umsetzung an sich sind dennoch sau komisch. Ich hoffe, euch gefällt es genau so sehr wie mir.

Subway-Sandwich – Werbefalle?

Mit der Anzeige „Sonntags zahlen sie nur 2 anstatt 3“ mit dem Vermerk „*das g√ľnstigste wird nicht verrechnet“ lockt Subway die Kunden in ihre Filialen und m√∂chte ihnen Sonntags 3 Footlong-Sandwiches (30cm) zum Preis von nur 2 (den beiden teureren) verkaufen.

„Ist ja nicht verkehrt“ denkt sich der Kunde. So auch ich am gestrigen Sonntag.

Ich bestelle mir und meiner Familie also 3 Footlong Veggie-delight Sandwiches. Die Bedienung an sich klappt problemlos und so findet man sich auch schnell an der Kasse wieder.
„12,99 ‚ā¨ bekomme ich dann bitte.“
Moment! 12,99 ‚ā¨? F√ľr drei Veggie-delight, wo nichts als Salat drauf ist? Kein Fleisch, keine Extrabeilagen, nur Gr√ľnzeug und So√üe? Das kann so nicht stimmen.
Ein kurzer Blick auf die Preistafel bringt erstmal Verwirrung. Ausgezeichnet sind nur halbe Sandwiches, also 15cm. Ein Veggie-delight kostet in dieser Gr√∂√üe 2,95 ‚ā¨.
Ein Footlong ist nicht aufgef√ľhrt. Da dieses doppelt so gro√ü ist, kann es maximal aber nur 5,90 ‚ā¨ kosten. In Wirklichkeit werden sie wohl g√ľnstiger, wenn man ein 30cm Footlong Sandwich bestellt, davon ist vor Ort aber keine Rede.
Bleiben wir aber bei den 5,90 ‚ā¨. Multiplizieren wir das mit 2, so erhalten wir dank Adam Ries (Exkursion in die Geschichte: Der Rechenmeister hie√ü Adam Ries und nicht wie f√§lschlicherweise oft benannt Adam Riese ūüėČ .) 11,80 ‚ā¨.
Wie also kommt man auf 12,99 ‚ā¨?

Die Auflösung erhält man, wenn man sich den Kassenbon anguckt:
Es werden drei (!) Sandwiches aufgef√ľhrt, die jeweils einen Preis von 4,33 ‚ā¨ aufweisen.
Lässt man sich dieses Zustandekommen des Preises von den Subway Mitarbeitern erklären, erhält man auch eine präzisere Einsicht in das System.
Werden am Sonntag drei Sandwiches von einem Kunden bestellt, wird lediglich eine Taste auf der Kasse bet√§tigt, die oben genannte Auflistung ausf√ľhrt. Und dabei ist es vollkommen egal, welche Sandwiches man bestellt.
Die korrekte Ausf√ľhrung der Kassiererin h√§tte laut Werbung von Subway aber lauten m√ľssen:

Anzahl    Artikel                   Größe   Einzelpreis   Summe

3¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Veggie-delight¬†¬† 30cm¬†¬†¬†¬† 5,90 ‚ā¨¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬†¬† 17,70 ‚ā¨
-1¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬†¬† Veggie-delight¬†¬† 30cm ¬† ¬† 5,90 ‚ā¨¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† -5,90 ‚ā¨

Gesamtpreis:¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬† ¬† ¬† 11,80 ‚ā¨

Um nun f√ľr ein bisschen mehr Transparenz f√ľr den Kunden zu sorgen, sollte erstens auch eine Preisliste f√ľr die Footlong-Sandwiches aush√§ngen und zweitens entweder die Werbekampagne ge√§ndert oder noch besser die Eingabe der Daten in die Kasse von den Kassierern nach oben genanntem Schema angepasst werden.

Glauben Sie mir, liebes Subway-Sandwiches Unternehmen, Ihre Kunden w√§ren somit wesentlich gl√ľcklicher!

Vorw√ľrfe gegen PETA

Bereits seit l√§ngerer Zeit kursieren diverse Vorw√ľrfe gegen PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) auf Websites, in Foren, Blogs und seit neuestem auch auf Twitter. Sie betreffen das Handeln der Mitglieder von PETA, den Einsatz der Finanzmittel, das Vorgehen von Tierrettungsaktionen sowie die Mitglieder von PETA selbst und beschuldigen sie als M√∂rder (http://petakillsanimals.com/).

Einige der neuesten Vorw√ľrfe wurden als Grafik zusammengestellt und findet man hier: http://www.onlineschools.org/blog/peta/

Doch betrachtet man den Verfasser dieses Artikels, wird ziemlich schnell klar, wer und was in Wirklichkeit dahinter steckt. Es ist niemand anderes als das Center for Consumer Freedom (CCF), finanziert und organisiert von dem Zigarettenkonzern Philip Morris, Kentucky Fried Chicken, Outback Steakhouse und weiteren Firmen, gegen die PETA Jahr f√ľr Jahr vorgeht. Sie bef√ľrchten, dass PETA zu viel Einfluss auf die Industrie und die Konsumenten nimmt und somit die Industrie zu hohen Tierschutzma√ünahmen bewegt, womit der Profit ernsthaft gef√§hrdet w√ľrde. Vorsitzender und Gr√ľnder des CCF ist Richard Berman, Lobbyist und Inhaber der Berman & Co, bekannt durch Gegenaktionen gegen die Initiative zur Senkung der Blutalkoholkonzentration im Stra√üenverkehr in den USA (BAC) organisiert von den Mothers Against Drunk Driving, sowie der versuchten Unterdr√ľckung der Aufkl√§rung des amerikanischen Volkes √ľber vergiftetes und mit Salmonellen belastetes Fleisch im Handel durch Sch√∂nredens gegen√ľber des Center for Disease Control and Prevention (CDC). Nicht zuletzt wird er von den gro√üen Tabakkonzernen, Spirituosenherstellern und der Fleischindustrie in den USA bezahlt, um dessen Ruf zu verteidigen.
Interessant wird hier der Schriftverkehr zwischen Richard Berman und Philip Morris, der auf einer Website von Philip Morris dokumentiert wird. Aus den einzelnen Dokumenten gehen Geldtransfers in einer Gesamth√∂he von knapp 3 Millionen Dollar hervor. Bereits kleine Ausz√ľge, die als Beispiele hierf√ľr gelten, verdeutlichen die Situation enorm: http://www.pmdocs.com/PDF/2072395949_0.PDF , http://www.pmdocs.com/PDF/2072395962_0.PDF , http://www.pmdocs.com/PDF/2072395963_0.PDF .

Das Vorgehen von Richard Berman ist bekannt: Er versucht seine „Gegner“ in Verruf f√ľr dessen Anh√§nger zu bringen, indem er Fakten gespielt so umschreibt, dass sie die M√∂glichkeit ergeben, sich gegen Bermans Antagonisten zu richten.
Anders kann man den Satz „Our offensive strategy is to shoot the messenger“ („Unsere offensive Strategie ist es, den Boten einer Nachricht zu erschie√üen“) auch gar nicht verstehen, ebenso wenig wie „We’ve got to attack activists‘ credibility as spokespersons“ („Wir m√ľssen die Glaubhaftigkeit von Aktivisten als (Presse-)Sprecher angreifen“), die er gegen√ľber dem Chain Leader Magazine √§u√üerte.

Abseits von den haltlosen Anschuldigungen von der CCF gegen√ľber PETA gestalten sich die Zahlen in einer anderen Weise als vorgetragen. Nehmen wir als Beispiel die „Ermordung von zahlreichen Tieren“. F√ľr das Verst√§ndnis ben√∂tigt man ein gewisses Hintergrundwissen √ľber die Situation in Amerika. Zur Zeit werden in den Tierheimen der USA j√§hrlich ungef√§hr 8 Millionen (!) Tiere aufgenommen, von denen ungef√§hr 4 Millionen Tiere pro Jahr (!) eingeschl√§fert werden m√ľssen. Dies geschieht meist auf eine grausame und schmerzhafte Art und Weise wie Erschie√üen, Vergasen oder der Injektion von Neurotoxinen, das zur L√§hmung aller Gliedma√üen sowie der starken Vergr√∂√üerung der inneren Organe f√ľhrt, bis das Tier erstickt ist. PETA selbst hat es sich zur Aufgabe gemacht, einem kleinen Teil dieser in den Tierheimen lebenden Tiere diesen grausamen Tod zu ersparen, indem sie den Tieren eine von medizinisch ausgebildetem Fachpersonal schmerzlose Injektion mit Natrium-Pentobarbita spendieren, durch die sie sofort, stressfrei und ohne Qualen einschlafen. (Fachliche Details zu diesem Vorgang k√∂nnen hier eingesehen werden: http://www.peta.org/mc/factsheet_display.asp?ID=39+) (Der vorherige Link ist z. Zt. nicht erreichbar. Als Ersatz dient der deutsche Link, der meines Erachtens aber das angewandte Verfahren nicht pr√§zise genug darstellt. http://www.peta.de/web/euthanasie_die.1429.html )

Hier w√§re nat√ľrlich der sch√∂nere Weg, dass die Tiere erst gar nicht in die Situation kommen, get√∂tet werden zu m√ľssen. Erste Projekte, wie die Animal Birth Control (http://www.peta.org/feat-abc_campaign.asp), die die Situation deutlich verbessern, hat PETA bereits gestartet.
Einen Artikel dazu (der ehrlich gesagt aber eher amerikanische B√ľrger ansprechen soll) findet man hier, der die Bem√ľhungen der PETA-Mitarbeiter ganz gut beschreibt – http://www.peta.de/web/usatiertoetung.2167.html .

Mein Fazit:
Ich finde es schade, dass es Menschen und Organisationen gibt, die andere Menschen daran hindern wollen, Gutes zu tun und dessen Lebenswerk zu vernichten, um lediglich Profit daraus zu schlagen. Obendrein, Herr Berman, glaube ich nicht, dass eine Sterilisation bei einem Menschen die Entscheidungskraft so beeinflusst, dass dieser dadurch weniger Menschlichkeit besitzt. Ansonsten h√§tte Deutschland mit seinen insgesamt ca. 2 Millionen „M√∂rdern“ vermutlich ein sehr gro√ües Problem (http://www.gesundheitsseiten24.de/sexualitaet-aktuell/verhuetung/sterilisation.html).

Quellen:

http://www.consumerfreedom.com/
http://www.bermanco.com/
http://www.pmdocs.com/

http://www.consumerdeception.com/index.asp
http://www.cdc.gov/ncidod/eid/vol5no5/mead.htm
http://www.bermanexposed.org/
http://www.prospect.org/cs/articles?articleId=8984

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Zu den Vorw√ľrfen gegen√ľber PETA habe ich ebenfalls die deutsche Niederlassung von PETA befragt und diese offizielle Stellungnahme erhalten:

Lieber Herr Erdmann,

vielen Dank, dass Sie PETA Deutschland e.V. bez√ľglich des Center for Consumer Freedom (CCF) (Zentrum f√ľr Konsumfreiheit) und seiner k√ľrzlich ausgesprochenen Angriffe auf PETA USA kontaktiert haben. Wir danken Ihnen f√ľr Ihre Unterst√ľtzung.

CCF und √§hnliche Gruppen basieren auf der Arbeit von Menschen, die sich gegen die Durchsetzung von Tierrechten stellen, da sie aus der Ausbeutung von Tieren Profit schlagen. Sie f√ľhlen sich bedroht von unseren Versuchen, Menschen √ľber grausame Praktiken, wie die Massentierhaltung, die Pelzgewinnung und andere grausame Formen der Tierqu√§lerei, aufzukl√§ren. Um uns in Verruf zu bringen, ver√∂ffentlichen diese Gruppen voreingenommene und falsche Informationen auf ihren Websites, darunter Zitate, die entweder schlichtweg falsch oder vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen und irref√ľhrend sind oder anderweitig falsche Aussagen. Diese Gruppierungen behaupten au√üerdem, dass Tierrechtler zwielichtige Eigenabsichten vertreten – uns war allerdings nie klar, was so zwielichtig an Mitgef√ľhl sein soll. Um mehr √ľber CCF zu erfahren, besuchen Sie bitte die englischsprachigen Homepages:

http://www.ConsumerDeception.com

http://www.prospect.org/web/page.ww?section=root&name=ViewWeb&articleId=8984

http://www.nytimes.com/2010/06/18/us/politics/18berman.html

oder die deutschsprachige Homepage:

http://de.wikipedia.org/wiki/Center_for_Consumer_Freedom.

Um zu erfahren, was PETA Deutschland e.V. durch die Unterst√ľtzung unserer Mitglieder schon alles erreicht hat, klicken Sie hier http://www.peta.de/berpeta/erfolge.34.html. Wenn Sie erfahren m√∂chten, wie Sie uns in unserem Kampf unterst√ľtzen k√∂nnen, schauen Sie hier http://www.peta.de/kampagnen/aktivisten_netzwerk.15.html.

Zu den Vorw√ľrfen, dass PETA USA Tiere t√∂ten, w√ľrden wir gerne in Form des beigef√ľgten Faktenblattes, Stellung nehmen. Begleitende Informationen erhalten Sie auf der Homepage von PETA USA unter: http://blog.peta.org/archives/2009/03/why_we_euthaniz.php.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit den Informationen weiter helfen konnten und Ihre Bedenken bez√ľglich der Vorw√ľrfe mit diesem Schreiben beseitigt sind. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, so k√∂nnen Sie sich gerne jederzeit wieder an uns wenden.

Mit herzlichen Gr√ľ√üen aus Gerlingen

PETA Deutschland e.V.
neu: Benzstr. 1
Fon +49 07156 17828-22
D-70839 Gerlingen   Fax +49 07156 17828-10
www.PETA.de
JenniferK@PETA.de

Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Hamburg, VR 13927

SSH-Port-Forwarding

M√∂chte man auf einem entfernten Rechner arbeiten, f√ľr den vielleicht nicht alle Ports so freigegeben sind, wie man es ben√∂tigt oder man einfach nur eine sichere Leitung ben√∂tigt, ist eine gute Methode das SSH-Port-Forwarding.

Realisiert wird das Ganze mit dem komfortablen Windows-Tool PuTTY.

Zun√§chst erfolgt die Eingabe der Daten f√ľr das Zielsystem mit dem dazugeh√∂rigen Port. In diesem Beispiel die Adresse domain.de:22 (Port 22 SSH).

Eingabe der Zieladresse

Hier wird die Zieladresse eingegeben.

Unter Connection -> SSH -> Tunnels wird nun der SSH Tunnel mit dem geforwardeten Port definiert.

Der Source Port kann im Prinzip ein erdachter Port sein, der aber keinen vordefinierten Port belegen sollte, sprich er sollte >1024 sein. In diesem Beispiel wird Port 1025 benutzt.
Bei Destination wird die eigentliche Zieladresse (z.B. die IP eines Servers) mit dessen Port angegeben. In diesem Beispiel ist es die 192.168.2.1:80, also die Weboberfläche eines Servers.
Ein beherzter Klick auf „Add“ √ľbernimmt die vorgenommenen Einstellungen.

Der geforwardete Port wird hier eingestellt

Der Source port stellt die Verbindung zur Zieladresse her.

"Add" nicht vergessen!

"Add" nicht vergessen!

Nun kann √ľber „Open“ die Verbindung hergestellt werden.

√Ėffnet man nun einen Browser und gibt in der Adresszeile localhost:1025 (Unser Source port!) ein, wird dieser Port auf die hinterlegte Adresse im Tunnel gesetzt und man erreicht die in unserem Beispiel erw√§hnte Weboberfl√§che des entfernten Servers.

Windows Server 2008 anpingen

Wer es mal mit den Standardeinstellungen versucht hat, wird feststellen, dass man einen Windows Server 2008 (ebenfalls m√ľsste dies auch unter Windows 7 der Fall sein) nicht anpingen kann. Es kommt einfach keine Antwort vom Server. Das dieses Problem etwas mit der Firewall zu tun haben k√∂nnte, liegt relativ nahe. In den Firewall-Settings sucht man allerdings vergeblich, da man dort nur Programme und Ports freigeben kann. Der Ping allerdings wird mit ICMP √ľbertragen.

Um diese so oft genutze Fähigkeit auch unter Windows Server 2008 zu ermöglichen, reicht ein kurzer Befehl in der Kommandozeile:

netsh firewall set icmpsetting 8

Daraufhin antwortet der Server auf einen Request und der Ping kommt zustande.

Authentifizierung auf Netzwerkebene unter Windows XP

Seit Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 gibt es f√ľr das Remote Desktop Protokoll eine neue Authentifizierungsmethode, die bei Benutzung von Windows XP m√∂glicherweise zu Problemen f√ľhren kann.
Aktiviert man bei den neuen Betriebssystemen in den Remoteeinstellungen den Punkt „Verbindungen nur von Computern zulassen, auf denen Remotedesktop mit Authentifizierung auf Netzwerkebene ausgef√ľhrt wird (h√∂here Sicherheit)“, wird f√ľr die Authentifizierung CredSSP vorausgesetzt, das standardm√§√üig in Windows XP nicht mitgeliefert wird. Man erh√§lt die Fehlermeldung: „Der Remotecomputer erfordert die Authentifizierung auf Netzwerkebene. Diese Funktion wird von Ihrem Computer nicht unterst√ľtzt. Wenden Sie sich an den Systemadministrator oder den technischen Support, wenn Sie Hilfe ben√∂tigen.“ Zwar ist es mit dem Service Pack 3 (KB936929) f√ľr Windows XP verf√ľgbar, aber noch lange nicht aktiviert. Um dieses Feature dennoch nutzen zu k√∂nnen, m√ľssen folgende Schritte im Registrierungseditor ausgef√ľhrt werden:

1. Den Registrierungseditor √∂ffnen (Start -> Ausf√ľhren -> regedit -> enter)
2. Im Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa „Security Packages“ √∂ffnen und den Wert „tspkg“ hinzuf√ľgen. Alle anderen Werten m√ľssen erhalten bleiben.
3. Im Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SecurityProviders „SecurityProviders“ √∂ffnen und den Wert „credssp.dll“ hinzuf√ľgen. Alle anderen Werten m√ľssen erhalten bleiben.
4. Um die √Ąnderungen zu √ľbernehmen, muss der Computer neugestartet werden. Anschlie√üend kann das Remote Desktop Protokoll auch mit Authentifizierung auf Netzwerkebene ausgef√ľhrt werden und dem Zugriff auf einen Vista-Client, Windows 7-Client oder Windows Server 2008 steht nichts mehr im Wege.

Medien √ľber das Internet streamen

F√ľr meine Frau in England habe ich schon vor einiger Zeit mit Hilfe einer TV Karte und Skype eine M√∂glichkeit gefunden, ihr das deutsche Fernsehprogramm zu streamen. Da das deutsche Fernsehen leider oftmals auch nicht das Wahre ist, schrie es f√∂rmlich nach einer M√∂glichkeit auch andere Medien wie DVDs etc. zu streamen.

Das ganze wird relativ simpel mit dem VLC-Player (aktuelle Version: 1.0.5) erledigt, der auf Sender- und Empfängerseite vorhanden sein muss.

Zunächst muss die Einrichtung des Streaming-Servers erfolgen.
Hierzu √∂ffnet man den VLC-Player und w√§hlt unter „Medien“ den Punkt „Streaming“ aus. Es √∂ffnet sich ein Fenster, in dem man die wiederzugebenen Dateien ausw√§hlen kann. Ist die Auswahl getroffen, klickt man unten auf „Stream“.

Ein neues Fenster „Streamausgabe“ √∂ffnet sich. Diesen Teil kann man mit dem Button „N√§chstes“ √ľberspringen. In dem Reiter „Ziel“ muss nun das Protokoll ausgew√§hlt werden, das den Stream √ľbertragen soll. Wir nehmen f√ľr unsere Zwecke http. Das Protokoll wird in dem Dropdownfeld ausgew√§hlt und durch klicken auf „hinzuf√ľgen“ best√§tigt. Theoretisch kann man nun noch Einstellungen der Zieladresse vornehmen, die aber nicht n√∂tig sind. Die Ziel-IP ist mit 0.0.0.0 korrekt angegeben. So wird der Stream nicht an eine bestimmte Adresse gesendet, sondern jeder, der die Adresse des Servers kennt, kann darauf zugreifen. Kennt man die Zieladresse, kann diese auch angegeben werden. Der Port 8080 kann ebenfalls so genutzt werden.
Nun kommt es darauf an, welche Upstreamgeschwindigkeit einem zur Verf√ľgung steht (und nat√ľrlich auch der Downstream auf der anderen Seite), und welche Prozessorleistung vorhanden ist. Sollte die Internetanbindung n√§mlich etwas kleiner ausfallen, so sollte das Video m√∂glicherweise komprimiert werden, um weniger zu √ľbertragende Daten zu verursachen. Dabei muss nat√ľrlich beachtet werden, dass der Prozessor durch diese Arbeit belastet wird.
M√∂chte man die wiedergegebene Datei gleichzeitig auch auf dem Server wiedergeben, muss ein Haken in den Kasten „Lokal wiedergeben“ gesetzt werden. So kann z.B. bei einem Video kontrolliert werden, an welcher Stelle man sich gerade befindet.
Anschlie√üend mit „Stream“ die gesamte Auswahl best√§tigen.

Einrichtung des Routers:
Da es durch die Vielzahl an Router auf dem Markt unendlich viele M√∂glichkeiten gibt, wie der Router eingerichtet werden muss, kann ich hier keine detaillierte Erkl√§rung abgeben. Es muss auf jeden Fall der Port 8080 freigegeben werden. Schaut euch einfach ein wenig um. Bei den Speedports der Telekom gibt es z.B. schon vorgefertigte Freigaben f√ľr Webserver mit dem Port 8080, der nur noch aktiviert werden muss. Achtet darauf, dass es sich immer auf „http“ beziehen muss.

Einrichtung des Streaming-Clients:
Auch hier muss der VLC-Player installiert sein. Hier √∂ffnet man unter „Medien“ den Men√ľpunkt „Netzwerkstream √∂ffnen“. In dem ge√∂ffnetem Fenster gibt man folgende Einstellungen an:
Protokoll: Das auf dem Server zuvor gewählte Protokoll Рin unserem Fall http
Adresse: Die IP-Adresse des Servers und dazugeh√∂riger Port [IP:Port]. Handelt es sich wie in unserem Fall um einen Internetstream, muss darauf geachtet werden, dass der Router sich normalerweise alle 24 Stunden eine neue IP bezieht, sodass hier nicht konstant die gleiche IP eingegeben werden kann und immer beim Server nachgefragt werden muss, welche IP er gerade besitzt. Sch√∂ner ist es, wenn der Server eine feste IP besitzt, was allerdings mit Kosten verbunden ist. Aber auch daf√ľr gibt es eine L√∂sung. DynDNS. Man bekommt eine feste Adresse, also einen Namen, der kontinuierlich auf die sich wechselnde IP gerichtet wird. Dies muss allerdings der Router unterst√ľtzen. Wie das alles funktioniert, gibt es vielleicht sp√§ter in einem ausf√ľhrlicheren Bericht. In unserem Fall liegt eine DynDNS Adresse vor. Somit kann ganz bequem der Name eingegeben werden.
Bei der Auswahl von http ist die Auswahl des Ports gesperrt und muss manuell eingegeben werden. Dies geschieht durch Abtrennung mittels eines Doppelpunkts : nach der IP Adresse. Der Port lautet 8080.
Durch Klick auf Wiedergabe kann nun das Abspielen der Media-Datei erfolgen.

Sollte die Wiedergabe nicht klappen, kontrolliert folgende Punkte:

  • Sind die IP-Adressen korrekt eingetragen?
  • Ist der Port √ľberall korrekt eingetragen?
  • Ist der Port auf dem Router freigegeben?
  • L√§sst die Firewall (auf beiden Seiten!) die Verbindung zu?
  • Gebt die Wiedergabe zus√§tzlich lokal auf dem Server wieder. So k√∂nnt ihr sehen, ob die Mediendatei korrekt abgespielt wird und k√∂nnt diesen Punkt ausschlie√üen.

AVM Fritz! Box Fon WLAN 7270 „entbranden“

Schon seit einiger Zeit habe ich eine Fritz! Box Fon WLAN 7270 der Firma AVM bei mir rumliegen. Ja, wohlbemerkt rumliegen, da ich sie in ihrem jetzigen Zustand nur bedingt nutzen kann, denn auf ihr Prankt das Logo der Firma 1&1. Das alles w√§re noch nicht so schlimm, wenn nicht auch die Firmware der Fritz! Box von 1&1 ver√§ndert worden w√§re, was sich in der Konfiguration des Internetzugangs √§u√üert. So kann man lediglich 1&1 oder einen ihrer Partner als Provider ausw√§hlen. Zwar gibt es den Punkt „anderer Internetanbieter“, jedoch scheitert man z.B. bei der Konfiguration f√ľr einen Telekomzugang, da es keine M√∂glichkeit f√ľr Mitbenutzersuffixeintragungen und √§hnliches gibt.

Fritz! Box branded

Die 1&1 Fritz! Box lässt nur 1&1 Partner-Provider zu...

„Das muss auch besser gehen“ habe ich mir gedacht und mich an die Fritz! Box gesetzt. Per Telnet kann man sich auf die Box einw√§hlen und sich dessen Konfiguration etwas n√§her ansehen und anpassen. Daf√ľr muss allerdings das Telnet auf der Fritz! Box erst einmal aktiviert werden, das durch Anschluss eines Telefons und mit der Wahl der Nummer #96*7* erfolgt.
Tipp f√ľr alle Vista und Windows7 Benutzer: Telnet ist standardm√§√üig deaktiviert. Es kann aber ganz einfach aktiviert werden, indem man in der Systemsteuerung unter „Programme und Funktionen“ auf der linken Seite auf „Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren“ klickt und einen Haken vor „Telnet-Client“ setzt. Mit OK best√§tigen und schon funktioniert der Telnet-Befehl.
Man w√§hlt sich also in einer CMD (Start->Ausf√ľhren->cmd->OK) mit dem Befehl „Telnet IP-Adresse“ (Standard-IP der Fritz! Box 7270 ist die 192.168.178.1) auf die Box ein. Nun braucht man keine gro√üen Kenntnisse, um das Ziel zu erreichen, denn wir sind schon fast am Ziel. Mit folgendem Befehl wird die Fritz! Box n√§mlich mit ihrer „eigentlichen“ Firmware ausgestattet, die im Dunkeln versteckt auf der Fritz! Box schlummert:

echo firmware_version avm >> /proc/sys/urlader/environment
Mit Enter best√§tigen und die Fritz! Box √ľber die Weboberfl√§che neu starten (Zu finden unter „Zur√ľcksetzen“).
Von nun an bietet die Fritz! Box alle anderen g√§ngigen Provider zur Auswahl an und kann zus√§tzlich auch mit den AVM Updates der √ľber die Fritz! Box eigene Update-Funktion versorgt werden (Zuvor gab es die 1&1 Updates!).

Fritz! Box entbranded

Die Fritz! Box bietet nach der Entbrandung alle gängigen Internetprovider an.

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